Es gab eine Zeit, da wusste jeder, was ein Office ist.
Ein Ort der Arbeit. Ein Ort der Produktion. Ein Ort, an dem Menschen morgens ankamen, Aufgaben erledigten und abends wieder gingen. Das Office war eine Maschine. Und die Menschen waren Teil ihres Antriebs.
Heute ist das anders. Die Maschinen arbeiten inzwischen selbst. Algorithmen schreiben Texte, erstellen Bilder, analysieren Daten und treffen Entscheidungen. Die Frage, die sich daraus ergibt, lautet nicht mehr, wie können wir produktiver werden? Sondern, was machen wir mit der Zeit, die dadurch entsteht? Vielleicht ist genau das die spannendste Frage unserer Gegenwart.
Der Basel Social Club 2026 widmet sich ihr auf bemerkenswerte Weise. Das diesjährige Thema lautet „Office“. Nicht als Ort der Arbeit, sondern als Ort der Möglichkeiten. Als Raum für neue Gedanken, neue Perspektiven und neue Formen des Miteinanders. Das Office wird hier nicht optimiert. Es wird hinterfragt. Und genau deshalb fühlen wir uns dort so wohl.
Denn auch Maurice de Mauriac beschäftigt sich seit vielen Jahren mit einer Frage, die oft übersehen wird: Was ist Zeit eigentlich?
Wir leben in einer Kultur der Beschleunigung. Alles soll schneller werden. Effizienter. Produktiver. Selbst die Zeit wird meist als Ressource betrachtet, die man sparen, gewinnen oder verlieren kann. Doch Zeit lässt sich nicht sparen. Niemand hat jemals fünf Minuten auf die hohe Kante gelegt. Zeit ist kein Konto. Sie ist ein Erlebnis.
Vielleicht liegt darin der Grund, warum mechanische Uhren bis heute faszinieren. Sie erinnern uns daran, dass Zeit nicht digital entsteht. Sie entsteht durch Bewegung. Durch Energie. Durch das Zusammenspiel unzähliger kleiner Teile. Durch Rhythmus.
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Während des Basel Social Club wird einer unserer Uhrmacher genau das sichtbar machen. Vor den Augen der Besucher montiert er Uhrwerke von Hand. Zahnrad für Zahnrad. Feder für Feder. Minute für Minute. Wer dabei zusieht, erlebt etwas Seltenes. Man erkennt, dass Zeit nicht einfach vergeht. Sie wird gemacht. Sie entsteht. Und manchmal entsteht dabei sogar eine neue Sicht auf den Tag selbst.
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Genau dafür haben wir die Basel-Date entwickelt. Eine Uhr, die ihrem Träger nicht nur die Uhrzeit zeigt, sondern jeden Tag auf Baseldeutsch sagt, welcher Tag heute ist. Das Datum erscheint unter einer Lupe, als wolle die Uhr ihren Besitzer sanft auffordern, genauer hinzusehen. Nicht auf morgen. Nicht auf nächste Woche. Auf heute.
Denn vielleicht ist das die eigentliche Aufgabe von Zeitmessern in einer Welt voller Ablenkungen: uns nicht daran zu erinnern, wie spät es ist, sondern daran, dass dieser Moment Bedeutung hat.
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Das Gehäuse der Automatikuhr ist 11 mm hoch und hat eine Krone. Die Krone lässt sich gut greifen und präzise drehen, damit das Stellen der Uhr mit großer Leichtigkeit möglich ist.
Der Basel Social Club beschäftigt sich mit der Zukunft des Office. Wir beschäftigen uns mit der Zukunft der Zeit. Am Ende sind das vielleicht zwei Seiten derselben Frage. Wenn Maschinen immer mehr Arbeit übernehmen – was machen wir dann mit den Stunden, die uns bleiben?
Unsere Antwort lautet: Wir schenken ihnen Aufmerksamkeit.






